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Weichmacher in Kunststoffen

Veröffentlicht von am Mittwoch, 21 März 20121 Kommentar


(djd). Weichmacher in Kunststoffen – Kinderspielzeug aus Biokunststoff ist umweltfreundlich und schadstofffrei. Backe, backe, Kuchen, der Bäcker hat gerufen: Bunte Backförmchen, Eimer und Schaufeln sorgen im Sandkasten für viel Spaß bei den Kleinen.

Doch aufmerksame Eltern stellen sich auch die Frage, was man mit all dem Plastik macht, wenn man es nicht mehr braucht. Umweltfreundlich ist dieser auf der Basis von Erdöl produzierte Kunststoff nicht – vor allem lässt er sich nur “unrein” wieder recyceln. Eine Alternative zu herkömmlichem Plastikspielzeug ist Sandkastenspielzeug aus Biokunststoff.

Weichmacher in Kunststoffen – Abbaubar und kompostierbar

Doch was zeichnet diese ökologischen Kunststoffe überhaupt aus? Dafür gibt es zwei Definitionen. Nach der ersten wird ein Kunststoff als Biokunststoff bezeichnet, wenn er aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt wird. Das sind dann sogenannte biobasierte Kunststoffe. Die zweite Definition besagt, dass Biokunststoffe – egal, aus welchen Rohstoffen sie erzeugt wurden – nachweislich ökologisch abbaubar und kompostierbar sein müssen. In diesem Fall handelt es sich um biologisch abbaubare Kunststoffe. “Wir verwenden für unsere Produkte nur Kunststoffe, die beiden Definitionen gerecht werden”, erklärt Diplom-Ingenieur Markus Swoboda von der BioFactur GmbH. “Diese Kunststoffe sind aus nachwachsenden Rohstoffen, vollständig abbaubar und CO2-neutral.”

Weichmacher in Kunststoffen – Vollkommen schadstofffrei

Das Material, das aus einem Granulat aus Baumwollcellulose entsteht, ist zudem vollkommen schadstofffrei und enthält keine gefährlichen Weichmacher – auch deshalb ist es gut als Kinderspielzeug geeignet. Ob Eimerchen oder Sandsieb: Es schadet nicht, wenn die Kleinsten das farbenfrohe Biospielzeug in den Mund nehmen. Trotz der umweltschonenden Herstellung bieten die Spielsachen alle praktischen Vorteile, die Kunststoff bei Eltern und Kindern so beliebt macht: Sie können in unterschiedlichen Formen daherkommen, regen mit ihrer Vielfalt die Fantasie an und sind wesentlich sicherer als etwa Sandkastenspielzeug aus Metall.

Weichmacher in Kunststoffen – Noch zu wenig Biokunststoff

Weltweit werden jährlich etwa 225 Millionen Tonnen Kunststoffe verbraucht. Davon wird nur ein Anteil von 0,1 Prozent, das sind rund 250.000 Tonnen, aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Den Schätzungen in einer Veröffentlichung der Niederösterreichischen Landesregierung zufolge könnten aber rund zehn Prozent der weltweiten Kunststoffproduktion und circa 70 Prozent der Verpackungen aus Kunststoff tatsächlich durch Bioprodukte ersetzt werden. Der umweltfreundliche Kunststoff ist zum Beispiel als Material für Produkte aus dem medizinischen Bereich, für Verpackungen oder für Waren aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau geeignet.

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Foto: djd/BioFactur – Weichmacher in Kunststoffen – Kinder wollen die Welt erkunden – doch dazu brauchen sie die Sicherheit, die ihnen schadstofffreies Spielzeug gibt.

 

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